2 Minuten 2 Millionen: Dieser Burgenländer hat einen leichten Beton zum Basteln entwickelt

Sichtbeton ist schon seit einigen Jahren ein Design-Trend. Für Bastler ist es aber kein Material, das leicht handzuhaben wäre. Bauunternehmer Burkhard Schuller hat das geändert. Der „Kreativleichtbeton“ ist ein leichter und besonders gut formbarer Beton. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Lampenschirme sind genauso möglich wie Möbel, Hochbeete oder Deko-Elemente.

Mischen mit dem Küchenmixer


Das Material besteht aus einer Mischung aus Zement und Vulkangestein und wurde gemeinsam mit der Universität Innsbruck entwickelt. Durch das Vulkangestein ist der Kreativleichtbeton auch wesentlich wärmer als sein herkömmlicher Bruder. Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Mischung wird mit Wasser angerührt und dann mit einem herkömmlichen Küchenmixer gemischt. Der fertige Leichtbeton wird in eine beliebige Form gefüllt und härtet dort aus.

Der Kreativleichtbeton kann derzeit per E-Mail bestellt werden. Ein 3-Liter-Kübel kostet 15 Euro inklusive Versand in Österreich oder Deutschland.

Investment durch Umdasch

Jingle hat bereits das Interesse eines Investors geweckt. Ende 2018 hat sich das österreichische Unternehmen Umdasch Store Makers, das sich auf den Bau von Geschäftslokalen spezialisiert hat, mit 18 Prozent an Jingle beteiligt und dafür einen sechsstelligen Betrag ausgegeben (Trending Topics berichtete).

Einfach wird die Sache für Jingle sicher nicht. Wie schwer es ist, in Österreich Online-Marktplätze zu etablieren, zeigt etwa das Beispiel shöpping.at. Der Marktplatz der Österreichischen Post hat viele Millionen Euro gekostet, rund 500 Händler sind dort mit mit über 1,5 Millionen Produkten gelistet. Bei dem heimischen Amazon-Rivalen gehen allerdings täglich mir ein paar Hundert Bestellungen ein, zuletzt räumte Post-Chef Georg Pölzl Verluste bei dem ambitionierten Projekt, das 2017 startete, ein.

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